ÖJAB Heim Greifenstein ohne Sicherheitsdienst und mit zu wenig Betreuern – FPÖ Landesrat Waldhäusl wortbrüchig?

von | 16.01.2019 | Liste NÖ St. Andrä-Wördern

FPÖ Landesrat Gottfried Waldhäusl sowie die Geschäftsführung des ÖJAB Hauses in Greifenstein haben bei einer Infoveranstaltung im November 2018 noch davon gesprochen, dass rund um die Uhr 4 Betreuer für die 48 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zur Verfügung stehen sollen. Auch ein Sicherheitsdienst wird zusätzlich immer anwesend sein, wurde vollmundig angekündigt.

Mittlerweile hat sich allerdings herausgestellt, dass nicht immer 4 Betreuer im Heim anwesend sind und der Vertrag mit der Sicherheitsfirma bereits im Dezember ausgelaufen ist.

Wusste Waldhäusl bei der Infoveranstaltung das mit dem Auslaufen des Vertrags mit der Firma nicht, was auch nicht gerade für die Arbeitsauffassung des FPÖ Landesrat spricht, oder hat er hier absichtlich die Unwahrheit gesagt um die Anwesenden zu täuschen und die Anwohner in Sicherheit zu wiegen?

Edda Kuttner aus dem Büro Waldhäusl stellt fest, dass der Vertrag mit dem Sicherheitsdienst auch nicht verlängert wird, da es bislang keine Vorfälle gab und die Anwesenheit von Sicherheitsdienstmitarbeitern deshalb nicht notwendig sei. Sollte es aber zu Vorfällen kommen wird man wieder eine Sicherheitsfirma engagieren.

Ohne jetzt alle Geflüchteten in einen Topf zu werfen, aber genau jene Gruppe von Flüchtlingen, die ein ähnliches Projekt in unserer Gemeinde bereits zum Scheitern gebracht hat, wird ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen im ÖJAB Heim untergebracht. Polizeieinsätze, Vandalismus, Alkoholkonsum am Kinderspielplatz am helllichten Tag und in mitten unter spielenden Kindern, standen damals auf der Tagesordnung. Ausgelöst allerdings von einem Asylheim in der Dammstraße mit einer Belegung von maximal 12 Jugendlichen.

Was muss denn noch alles passieren, damit Waldhäusl die berechtigten und leider auch wahrgewordenen Ängste und Sorgen der Bürger nicht ignoriert?

Auch vermisst man den Aufschrei der FPÖ in St. Andrä-Wördern. Wo bleibt denn da der Schutz der eigenen Bevölkerung? Aber das zählt wahrscheinlich alles nichts mehr, da es ja jetzt in der Verantwortung eines FPÖ Landesrats liegt!

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