FPÖ = Freiheitliche Postenschacherpartei Österreichs?

von | 21.06.2019 | Alternative für St. Andrä-Wördern

Foto: By Emil Goldberg (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

HC Strache nimmt also, nach einem langen Hin und Herüberlegen, sein EU Mandat nicht an. Stattdessen bekommt seine Frau von der FPÖ ein sicheres Nationalratsmandat und er, so wie Medien berichten, einen Beratervertrag nach der nächsten Wahl zugesagt. Er selbst schließt auch eine Rückkehr, trotz des skandalösen Ibiza Videos, bei der nächsten Wien Wahl nicht aus.

Die mittlerweile gewohnte Opferrolle, in die man sich wie nach jedem Einzelfall flüchtet, passt wie angegossen. Die Freiheitliche Partei, die für sich selbst Ehrlichkeit und Anständigkeit in Anspruch nimmt und gegen Parteibuchwirtschaft und Postenschacherei wettert, hat scheinbar jeden Sinn für die Realität verloren.

Ihm wurde eine Falle gestellt und es war „a bsoffene Gschicht“ sind die Ausreden des ehemaligen FPÖ Chefs. Selbstverständlich muss auch das unrechtmäßige Zustandekommens des Videos lückenlos aufgeklärt werden, aber es macht den verwerflichen Inhalt um nichts besser.

Viele Funktionäre wurden wegen sehr viel kleineren Vergehen (ohne diese relativieren zu wollen) ohne Skrupel aus der Partei ausgeschlossen oder auch zum Verzicht auf Kandidaturen oder Mandate genötigt.

Doch was steckt dahinter – warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

Weiß Strache vielleicht zuviel von der FP Parteispitze und traut man sich deshalb nicht, die mehr als notwendigen Konsequenzen zu ziehen? Nun, wie der Volksmund sagt – „Gleich und Gleich gesellt sich gern“.

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