Abgabe des Initiativantrages gegen den mehr als umstrittenen Radweg auf der B14

von | 31.01.2019 | Liste NÖ St. Andrä-Wördern

Am Foto von links: GR Thomas Zeimke, Waltraud Reischer und Rita Rauch

Am 24.01.2019 wurden die Unterschriftenlisten für den Initiativantrag gegen das umstrittene
Radwegeprojekt, von den beiden Organisatorinnen Rita Rauch und Waltraud Reischer, am
Gemeindeamt abgegeben. Der Antrag, muss somit, nach Prüfung ob alle gesetzlichen Auflagen erfüllt
sind, in der nächsten Gemeinderatssitzung am 29.03.2019 behandelt werden.

Die Forderung der unterzeichneten Bürger an den Gemeinderat lautet:
Der Gemeinderat möge den Grundsatzbeschluss vom 21.09.2018 zur Umsetzung des Projekts –
kombinierter Geh/Radweg, von der Tullnerstraße in St. Andrä nach Zeiselmauer,
zurücknehmen und zuerst in einen Dialog mit den betroffenen Anwohnern treten, da es
massive Bedenken seitens der Betroffenen gibt.

Bei dem damaligen Grundsatzbeschluss, der mit den Stimmen von ÖVP, Grünen, BLStAW und der
SPÖ beschlossen wurde und der die Verlängerung des sehr umstrittenen Radweges auf der B14
Tullnerstraße St. Andrä bis Zeiselmauer beinhaltete, wurde auch erklärt, dass die Anwohner bereits
darüber informiert wurden und auch die schwierige Parkplatzsituation geklärt wäre.

Dies entspricht nicht der Wahrheit, da bis jetzt kein Anrainer informiert, noch die Parkplatzsituation
besprochen wurde!

Seien es die Sicherheitsrisiken der Benützer des kombinierten Geh/Radweges die sich durch die
vielen Ein/Ausfahrten ergeben oder auch die hohen Kosten von ca. € 280.000,- die dieses
Prestigeprojekt mit sich bringt. Auch sollte die weitaus vernünftigere Alternative am Kirchenweg
eingehend geprüft werden.

Nachdem ja in der letzten Arbeitssitzung des Gemeinderats am 30.11.2018 mein gleichlautender
Dringlichkeitsantrag, von ÖVP, Bürgerliste, Grünen, SPÖ und FPÖ niedergestimmt wurde, wird es
jetzt umso interessanter, wie die Gemeinderäte der anderen Parteien mit einem Anliegen, dass direkt
von Bürgern kommt, umgehen werden.

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